Impressionen von der „Kleine Bahn Ganz Groß“ 2026

Lieber Freunde der kleinen Bahn,

ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Vom 6. bis zum 8. März 2026 traf sich die internationale Straßenbahn-Modellbauszene in München zur renommierten Veranstaltung Kleine Bahn Ganz Groß. Nach unserer Teilnahme im Jahr 2019 war es für uns ein wunderbares Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern und eine tolle Gelegenheit, das Thema Straßenbahn-Modellbau wieder im großen Rahmen zu erleben.

Für das Treffen haben wir unsere St. Pöltener Module sowie ausgewählte Fahrzeuge eingepackt. Hier ist unser detaillierter Rückblick auf die Veranstaltung:

1. Das Gipfeltreffen der Modell-Straßenbahner

Die internationale Ausstellung „Kleine Bahn Ganz Groß“ gilt seit Jahren als der Fixpunkt für Freunde des urbanen Schienenverkehrs. Wer alle organisatorischen Eckpunkte und den Ablauf der Veranstaltung nachlesen möchte, findet die Details im offiziellen Anmelde-Dokument zur KBGG 2026 (Hier klicken)

Ein absolutes Highlight war die Zusammenarbeit vor Ort: Wir haben unsere österreichischen Tram-Module gemeinsam mit den geschätzten Kollegen der Interessengemeinschaft Modulbau-Nürnberg zu einer großzügigen Gesamtanlage kombiniert. Gefahren wurde strikt digital im DCC-System und nach FREMO-Betriebsprinzipien. Da es sich um ein reines Straßenbahntreffen handelte, hielten wir es diesmal entspannt und verzichteten auf einen starren, getakteten Fahrplan. Der Betrieb lief flüssig im freien, aber disziplinierten Fahren auf Sicht – genau so, wie man es von einer klassischen Überland- oder Vorortbahn erwartet.

 

2. Die Sonderfahrt am Samstag

Ein fixer Bestandteil im Programm von „Kleine Bahn Ganz Groß“ war die traditionelle Sonderfahrt am Samstag, die für die Teilnehmer organisiert wurde. Dabei ging es mit modernen Vorbildfahrzeugen auf große Tour durch das Münchner Trambahnnetz. 

3. Unser Anlagenaufbau im Detail

Der gemeinsame Aufbau mit den Nürnberger Kollegen hat hervorragend funktioniert. Unser Layoutplan

 zeigt die harmonische Verknüpfung der einzelnen Segmente zu einer fahrintensiven Modulanlage.

Knotenpunkte wie die Betriebsstellen „Berliner Platz“, „Gibitzenhof“ oder die „Schafweide“ boten reichlich Abwechslung und anspruchsvolle Rangiermöglichkeiten. Mittendrin sorgte meine St. Pöltener Streckenstücke – insbesondere der detaillierte Bereich rund um das Papier-Werk – für das typische Localbahn-Flair. Auf den Gleisen kamen unter anderem meine Eigenbauten wie die markante E-Lok der Lokalbahn St. Pölten–Harland sowie die urige, 3-achsige Lokomotive der Wiener Dampftramway zum Einsatz.

4. Internationale Gast-Dioramen

Die KBGG lebt traditionell von ihren internationalen Gästen. In diesem Jahr präsentierte ein italienischer Kollege eine Reihe faszinierender Kleinstdioramen, die die städtische Atmosphäre ganz unterschiedlicher Epochen und Weltgegenden perfekt einfingen.

Mit extrem feinem Auge für Details wurden dort typische Straßen- und Trambahnszenen aus Mailand, Stuttgart, London, New York und Taschkent gezeigt. Besonders das Diorama zu Taschkent war ein exoticher Blickfang, der im Modell extrem selten zu sehen ist.

Fazit: Der Ausflug nach München hat sich absolut gelohnt.

Schreibe einen Kommentar